Digitale Aufnahme 
Volkskundemuseum Wien
Entstehung
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transkribiert von Brandhuber, Gabriele

2.ad Gesamtanlage des HausesCogne (6)Aostatal

An die Scheune schliessen sich in der Regel eineoder zwei kleine Vorratsräume „salá" an fürluftgetrocknetes Fleisch, Brot sowie fürallerlei Hausrat und Kleidungsstücke an;in einzelnen Häusern wird bereits in Som-mer in der„salá" geschlafen.

In der geschilderten Hausanlage sindalle für Wohn- und Wirtschaftsbedürfnissenotwendiger Räume unter einem Dach ver-einigt. Man findet jedoch in Cogne Haus-formen, wo ein Teil der Räume vomWohnhaus abgetrennt ist und ein Gebäudefür sich„ pera" genannt, bildet. Diese„pera",die in der Regel dem Wohnhaus gegenüber liegt und inGegensatz zu diesem ganz aus Stein gebaut ist,umfasst den Keller, die Küche und eine oderzwei "Sala". Diese Räume sind gewöhnlichübereinander gelegen, so dass die„pera“turmartig aussieht (fig. 2.).

Das Wohnhaus enthält in solchen Haus-formen nur den Flur und die Stallwoh-nung (fig. 2.)

[Skizzen:] ErdgeschossStallwohnunga)Flurb)Kellergeschoss:KellerErdgeschossKücheObergeschossScheune]

Obergeschoss Sala Dachgeschoss SalaFig 2. Grundriss eines Wohnhauses in Cogne mit„pera“dat 1669a) Wohnhausb) Pera